Das Konzert des MonteverdiChor München am 27. Juni 2026 um 18 Uhr in St. Gumbertus in Ansbach steht unter dem Motto „Renaissance trifft Romantik“. Verschiedene Motetten aus der Hoch- und Spätrenaissance zwischen 1530 und 1615 treten dabei in einen spannungsreichen Dialog mit einem Werk der Romantik.

Aus der Renaissance werden Motetten von Giovanni Pierluigi da Palestrina, Orlando di Lasso, William Byrd und Giovanni Croce erklingen.
Josef Gabriel Rheinbergers „Cantus Missae“ gilt als sein bekanntestes A-cappella-Werk und wurde als die wohl „schönste reine Vokalmesse des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet. Die doppelchörige Messe verbindet die Klangsprache der Hochromantik mit unverkennbaren Einflüssen der Renaissance-Vokalpolyphonie. Ein Musikkritiker beschrieb die Messe daher als Erinnerung „an einen im 19. Jahrhundert komponierenden Palestrina“.
Der MonteverdiChor München wurde 1991 von Konrad von Abel ins Leben gerufen und erwarb sich innerhalb kürzester Zeit einen hervorragenden Ruf als Interpret von A-cappella-Kompositionen und chorsymphonischen Werken aus allen Musikepochen.
Konrad von Abel, der von 1986 bis 1996 künstlerischer Assistent von Sergiu Celibidache bei den Münchner Philharmonikern war, widmet sich neben seiner Tätigkeit als Gastdirigent von Orchestern in ganz Europa der Ausbildung junger Dirigentinnen und Dirigenten sowie Kammermusikerinnen und Kammermusiker in Rumänien, Frankreich, Spanien und Deutschland.

