09Jun/21
Olivier Wyrwas, Foto: Johannes Uhlmann

Orgelvesper mit Titularorganist Olivier Wyrwas in Gumbertus

Olivier Wyrwas, Foto: Johannes Uhlmann
Olivier Wyrwas, Foto: Johannes Uhlmann

Am Sonntag, den 4. Juli 2021 findet eine Orgelvesper um 17.00 Uhr in der St. Gumbertuskirche statt. Zu Gast an der Wiegleb-Orgel ist der französische Organist Olivier Wyrwas, der auf Einladung  des Vereins „bildung evangelisch in europa“  eine Konzertreise durch Baden-Würtemberg und Bayern durchführt.

Auf dem Programm stehen Kompositionen von Georg Böhm, Hieronymus Praetorius und Johann Sebastian Bach (Concerto in d nach Antonio Vivaldi, Präludium und Fuge A-Dur). Pfarrer Thomas Meister übernimmt den liturgischen Teil der Orgelvesper.

Olivier Wyrwas, geb. 1991, begann seine musikalische Ausbildung am Metz Musik Konservatorium. Er vollendete sein Können an der Schola Cantorum in Basel in der Schweiz in den Fächern Orgel, Cembalo, Basso Continuo, und Improvisation. Wolfgang Zerer, Lorenzo Ghielmi, Jörg-Andreas Bötticher, Andrea Marcon, Jesper Christensen und Dirck Börner sind unter seinen Professoren, die sein Studium beeinflusst haben, das er mit zwei Master Diplomen abschloss. Außer Solo-Recitals, von denen einige durch den Radiosender France Musique aufgezeichnet wurden, spielt Olivier Wyrwas oft Kammermusik und hat in mehreren Ensembles mitgewirkt, zum Beispiel bei Chapelle Rhénane. Zurzeit lebt er im Elsass und ist Titularorganist an den Orgeln Saint Jean und Saint Etienne in Mulhouse.

14Mai/21
AN.Klang - Logo

Musikalische Mittagsandachten im Juni 2021

Vom 1. Mai bis zum 25. September 2021 finden wieder musikalische Mittagsandachten jeden Samstag um 12.00 Uhr statt. Ansbacher Organisten und Gäste von außerhalb bringen die Wiegleb-Orgel in St. Gumbertus zum Erklingen.

Die ca. 40-minütigen Mittagsmusiken werden von Pfarrern der Innenstadtgemeinden mit Lesung und Gebet begleitet.

5. Juni „Wiegleb groovt“: Carl Friedrich Meyer, Orgel – Dominik Liebel, Schlagzeug

12. Juni: Helmut Hiller, Augsburg

16. Juni: Thomas Greiff, Rummelsberg

23. Juni: Acar Kraut, Ansbach

Der Eintritt ist frei, es wird am Ausgang um eine Spende gebeten.

Trumpin’ all over the world. Foto: Elke Walter
Foto: Elke Walter

Programmänderung für den 22. Mai : Unter dem Titel ” Oh happy day ” spielen Johannes Stürmer, Martin Lehrl und Carl Friedrich Meyer ein Gospelprogramm. Die angedachte Musik für Truhenorgel und Kammermusikensemble muss auf einen anderen Termin verschoben werden.

26Apr/21
Chorraum der St. Johanniskirche in Ansbach

Musikalische Mittagsandachten starten in St. Johannis am 1. Mai

St. Johanniskirche Ansbach
St. Johanniskirche Ansbach

Ab dem 1. Mai 2021 startet wieder die Reihe der ca. 40-minütigen musikalischen Mittagsandachten.

Start ist am Samstag in der St. Johanniskirche um 12.00 Uhr.  Unter dem Motto „Fanfare“ musizieren die Ansbacher Hoftrompeten (Johannes und Daniel Stürmer, Ernst Berendes) und Carl Friedrich Meyer Musik für drei Trompeten und Orgel u.a. von Traugott Fünfgeld und Siegfried Karg-Elert.

Diplom-Theologe Holger Lang übernimmt den liturgischen Teil mit Lesung und Gebet.

20Okt/20
Singschule Ansbacher Kinderkantorei

Singschule der Ansbacher Kinderkantorei sucht neue Sänger und Sängerinnen

Singschule Ansbacher Kinderkantorei

Die lange „Corona-Pause“ und die für die Zeit der Vakanz der zweiten Kantorenstelle nötige Verschiebung des Probentages auf Freitag haben dazu geführt, dass die Gruppen der Singschule sehr klein sind. Momentan wird nur in zwei Gruppen geprobt, was eine große Altersspanne in der gemeinsamen Probe der Midis und Maxis zur Folge hat. Wir freuen uns über jedes neue Kind, das zum Schnuppern vorbeikommt. Die derzeitigen Probenzeiten sind:

  • „Minis“ (ab 5 Jahren bis 1. Klasse): Freitag, 15.00-15.45 Uhr
  • „Midis“ und „Maxis“ (2.-6. Klasse): Freitag, 16.00-17.00 Uhr

Wegen des erforderlichen Mindestabstands beim Singen proben wir in der Schwanenritterkapelle. Treffpunkt ist jeweils 5 Minuten vor der Probe am hinteren Ausgang der St. Gumbertuskirche (Nähe Reitbahn). Für die Wege bis zum Platz ist ein Mund-Nasenschutz nötig.

Je nach Zuwachs könnten sich die Uhrzeiten und die altersgemäße Einteilung in den nächsten Wochen noch ändern. 

Bei Interesse oder weiteren Fragen können Sie sich gerne an Interims – Chorleiterin Ulrike Walch wenden. Sie ist in der Regel telefonisch donnerstags von 8.30-10.00 Uhr im Kirchenmusikbüro unter der Nummer 0981/97788351 oder per Mail unter  WalchCU@kabelmail.de zu erreichen. 

23Sep/19
"Come`AN`sing"

“Come`AN`sing” Chor sucht Männerstimmen

"Come`AN`sing"

“Come`AN`sing” – Foto: E. Walter.

Der im Januar gegründete Dekanatschor “Come`An`sing” sucht noch Verstärkung im Männerbereich.

Alle interessierten Tenöre und Bässe sind herzlich eingeladen zu den Proben am Dienstag ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Johannis.

Unter der Leitung von Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer stehen moderne Songs für Gottesdienst und Konzert auf dem Programm.

27Mrz/19
Probe Johannes Passion

Schon mal reinhören? Die Johannes-Passion von J.S. Bach

Foto: Elke Walter

Foto: Elke Walter

Am Sonntag, den 14. April 2019 musizieren die Ansbacher Kantorei und das Ansbacher Kammerorchester unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach in St. Gumbertus. Beginn ist um 17.00 Uhr. Wer schon einmal reinhören möchte – wir haben einen kleinen Mitschnitt aus der jüngsten Chorprobe:

 

09Jan/19
Logo An.Klang

Neuer Chor „come`AN`sing“ unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer

Logo An.Klang

Für alle Sängerinnen und Sänger, die gerne geistliche und weltliche Chormusik im Pop-Gospel-Jazz Stil singen möchten, bietet das Dekanat Ansbach ein neues Chorprojekt mit Namen „come`AN`sing“ an. Ab 15. Januar 2019 probt der Chor dienstags unter der Leitung von Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Johannis.

Das Repertoire besteht aus modernen Liedern, Gospels und Popsongs, die Gottesdienste und Konzerte mit popularmusikalischem Charakter bereichern werden. Neue interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich zu den Proben eingeladen.

Start ist am 15. Januar 2019 um 19.30 Uhr unter dem Motto „come`AN`sing“! Anmeldung und Informationen bei Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer. (Tel: 0981/9538108 oder per e-mail an cfm@an-klang.info.

01Dez/16
Probe der Ansbacher Kantorei

Chorausflug der Ansbacher Kantorei

Stadtrundgang durch Coburg

Stadtrundgang durch Coburg

Am Samstag, dem 22. Oktober 2016 war es mal wieder so weit: Die Ansbacher Kantorei startete mit ihrem Kantor Carl-Friedrich Meyer zum jährlichen Chorausflug, der in diesem Jahr nach Oberfranken in den Großraum Coburg führte.

Unser erstes Ziel war das Europäische Glasmuseum in Rödental, das gegenüber der Orangerie von Schloss Rosenau im wunderschönen, weitläufigen englischen Schlosspark liegt. In diesem bezaubernden Schlosspark befindet sich das 2008 eröffnete Europäische Glasmuseum in einem Neubau mit mehr als 1200 qm Ausstellungsfläche über 3 Etagen. Das Untergeschoss beherbergt eine Studiensammlung Keramik mit der größten Präsentation moderner Keramik im süddeutschen Raum.

Im EG findet man Skulpturen und Installationen aus Glas von Künstlern aus aller Welt, vielfach ausgezeichnet, faszinierend und inspirierend – Berühren unter Androhung von Höchststrafen verboten! An der Rezeption kann aber jeder Interessent einzelne Elemente dieser Kunstwerke „begreifen“.

Skulpturen und Installationen aus Glas im Europäische Glasmuseum in Rödental

Skulpturen und Installationen aus Glas im Europäische Glasmuseum in Rödental

Ins Obergeschoss führt eine imposante Glastreppe und die interessierten Besucher erfahren Wissenswertes zur Herstellung von Glas und dessen Verarbeitung und können noch unglaublich viele gläserne Objekte bewundern. Wir alle waren uns einig, dass dieses Museum ein Highlight unseres Ausfluges war.

In Rödental war im bekannten Brauereigasthof Grosch (seit 1425 im Familienbesitz!) ein Raum für uns reserviert, in dem wir uns mit saisonalen fränkischen Gerichten zum Mittagessen verwöhnen lassen konnten.

Weiter ging die Fahrt nach Coburg, in eine wirklich interessante Stadt Oberfrankens, die adlige Geschichte, viele Kulturschätze, gute Wirtschaftsbedingungen, wunderschöne historische Gebäude und eine spannende Kunst- und Kulturlandschaft zu bieten hat. Ein von sachkundigen Chormitgliedern geführter Stadtrundgang brachte uns viele Coburger Sehenswürdigkeiten nahe und endete vorerst am Marktplatz an der Bude der berühmten, auf Kiefernzapfen gebratenen Coburger Bratwurst.

Solchermaßen frisch gestärkt ging es zum Schloss Ehrenburg, einer dreiflügeligen Schlossanlage, die im 19. Jahrhundert nach Entwürfen von Karl Schinkel ihr heutiges Aussehen im Stil der englischen Neugotik erhielt. Vervollständigt wird das Schlossensemble mit einer der bedeutendsten deutschen Parkanlagen durch den naheliegenden Theaterbau, den Hofgarten und die berühmte Veste, auf der seinerzeit Martin Luther für 6 Monate lebte.

Den Schluss – und Höhepunkt des Ausfluges bildete die Besichtigung der im Zuge der Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Mai 2016 wiedereröffneten Morizkirche, evangelische Hauptkirche der Stadt. Ein Kirchenvorsteher führte uns sachkundig durch den spätgotischen Hallenbau, der im18. Jhd. barockisiert wurde und dessen berühmtester Prediger Martin Luther im Jahr 1530 war.

Allgemein bewundert wurden das beeindruckende Alabasterepitaph aus dem 16.Jhd., ein historischer Taufstein, der kontrastierende, moderne mehrteilige und verwandelbare Holzaltar und die elegante Farbgebung der Kirche in edlem Hellgrau, lichtem Gelb und mattem Weiß – ein reizvoller Kontrast zur prunkvollen 1989 restaurierten reich vergoldeten Schuke-Orgel.

Als Dank für die Führung sang die Kantorei dem Kirchenvorsteher und etlichen Besuchern einige Lieder zum Abschluss dieses schönen Tages, ehe es mit dem Bus wieder zurück nach Ansbach ging, wo es noch ein gemeinsames Abendessen gab.

Wir alle danken der Gesamtkirchgemeinde für das Sponsoring des Busses und unserem Choristen Günther Klose mit seinem Orga-Team für die perfekte Vorbereitung und Organisation eines zwar feuchten, aber fröhlichen und informativen Chorausflug – und freuen uns aufs nächste Mal.

Brigitte Schäfer
Fotos: privat