01Feb/17
Leipziger Synagogalchor. Fotografin: Anne Hornemann

Konzert des „Leipziger Synagogalchors“ am 11. März 2017

Leipziger Synagogalchor. Fotografin: Anne Hornemann

Leipziger Synagogalchor. Fotografin: Anne Hornemann

Am Samstag, den 11. März 2017 gibt der „Leipziger Synagogalchor“ im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit ein Konzert um 16.00 Uhr in der St. Gumbertuskirche.

„Die Liebe dieses Chors zur Musik, die er pflegt, ist echt und aufrichtig.“
Prof. Eliyahu Schleifer, Jerusalem, Leipziger Volkszeitung, 31. März 2010

Der Leipziger Synagogalchor wurde 1962 von Oberkantor Werner Sander mit dem Ziel gegründet, die jüdische sakrale Musiktradition zu pflegen und einem größeren Hörerkreis zu erschließen. 1972 übernahm Kammersänger Helmut Klotz die künstlerische Leitung des nichtjüdischen Laienchores, der sich zu einem im In- und Ausland hoch angesehenen Konzertchor entwickelte. Seit 2012 hat Ludwig Böhme die künstlerische Leitung inne.

Das Ensemble widmet sich der Aufführung synagogaler Musik insbesondere des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, z. B. von Louis Lewandowski, Salomon Sulzer, Samuel Lampel, Samuel Naumbourg, Abraham Dunajewski, David Nowakowski oder Heinrich Schalit, aber auch der Renaissance, z. B. von Salomone Rossi. Zum weltlichen Repertoire gehört traditionelle jiddische und hebräische Folklore in freien Bearbeitungen, u. a. von Werner Sander, Friedbert Groß, Fredo Jung, Juan Garcia und Ludwig Böhme.

Konzertreisen führten den Chor durch Deutschland und ins Ausland, u. a. nach Polen, Israel, Südafrika, in die USA, die Ukraine, nach Brasilien, Spanien, Portugal, Schweden und Großbritannien. Der Chor aus ca. 35 Sängerinnen und Sängern konzertiert a cappella, mit Solisten, mit Orgel-, Klavier- oder Orchesterbegleitung unter der Leitung von Ludwig Böhme.

Ludwig Böhme (*1979) liebt Vokalmusik – und ist als Spezialist ein Allrounder: Sänger, Dirigent, Dozent und Arrangeur.

Als Thomaner lernte er schon als Kind die geistliche Musik Bachs und vieler anderer Komponisten kennen. Nach dem Abitur studierte er Chordirigieren an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig (Konzertexamen 2007) bei Thomaskantor Georg Christoph Biller und war bis 2002 sein Assistent.

1999 gründete Ludwig Böhme mit anderen ehemaligen Thomanern das Calmus Ensemble. Bis heute ist er der Bariton des Quintetts, das inzwischen zu den führenden Vokalgruppen unserer Zeit zählt und mit großer stilistischer Vielfalt weltweit Erfolge feiert.

Im Januar 2017 wurde der Chor für seine herausragenden Leistungen mit dem Distinguished Service Award der Obermayer Foundation in Berlin ausgezeichnet.

Karten sind an der Abendkasse zu 10.-/ 8.- (ermäßigt) € erhältlich.

 

01Feb/17

„Trumpin`all over the world“ in Bruckberg

Am Freitag, den 19. März 2017 findet um 17.00 Uhr ein Konzert für Trompete, Orgel und Schlagzeug in der Martinskirche Bruckberg statt. Im ersten Block musizieren die beiden Ansbacher Johannes Stürmer (Trompete) und Carl Friedrich Meyer (Orgel) von der Empore barocke und romantische Musik u.a. von Georg Friedrich Telemann, Antonio Baldassare und Edvard Elgar. Beim zweiten Teil ergänzt der Dombühler Pfarrer Klaus Lindner das Duo am Schlagzeug. Zu dritt wechseln sie im Chorraum die musikalische Stilrichtung und geben Gospels und Evergreens zum Besten.

Johannes Stürmer

Johannes Stürmer

Johannes Stürmer wurde 1966 in Ansbach geboren. Seine musikalische Tätigkeit begann er 1981 im CVJM Posaunenchor Ansbach bei seinem Vater. Nach der Teilnahme an zahlreichen Workshops mit Jean-Francois Michel, Friedemann Immer, Posaunenquartett Slokar, Mnozil Brass, Richard Giangiulio, Joachim Kunze, Karl Hanspeter, Rüdiger Baldauf und andereren ist er mittlerweile ein gefragter Solist.

Er ist Mitglied des Auswahlchores des Verbandes Evangelischer Posaunenchöre in Bayern „Gloria Brass“, Dozent bei Kursen, Leiter des CVJM-Posaunenchores Ansbach, Mitglied bei Hohenlohe Brass, Onoldia Brass und den Ansbacher Hoftrompetern und 1. Trompeter in der Abbeyroad Bigband. Neben Konzerten mit Rudolf Lutz (St. Gallen) und dem Windsbacher Knabenchor unter Leitung von Karl-Friedrich Behringer und Martin Lehmann sowie jährlichen symphonischen Konzerten mit dem Ansbacher Kammerorchester unter Andreas Weiss, Reinmar Neuner und weiteren Dirigenten führten ihn zahlreiche Konzertreisen durch Deutschland und Frankreich.

Carl Friedrich Meyer, Foto: Sigrid Schüßler

Carl Friedrich Meyer, Foto: Sigrid Schüßler

Carl Friedrich Meyer studierte Kirchenmusik an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth und legte 1998 die A-Prüfung ab. Nach dem Praxisjahr bei KMD Klaus Wedel in Roth war er bis November 2007 Dekanatskantor an der St. Johanniskirche in Forchheim. Dort leitete er verschiedene Chöre und führte in Kooperation mit anderen regionalen Chören bedeutende Oratorien der Chor-und Orchesterliteratur in verschiedenen Kirchen des Landkreises auf. 2000 gründete Meyer den Kammerchor „Sonoritè“ zur Aufführung von anspruchsvoller A-cappella Musik.

Ab Dezember 2007 hatte Carl Friedrich Meyer die Dekanatskantorenstelle an der Stadtkirche in Kitzingen inne. Als Leiter der Paul-Eber-Kantorei brachte er u.a. die „Johannes-Passion“ von Bach oder den „Messias“ von Händel zur Aufführung. Musikalische Höhepunkte waren die Aufführung der „Carmina Burana“ von Orff im Rahmen des Stadtfestes 2009 und die Gala des Stadtmarketing-Vereins Kitzingen „Klassik Rockt!“ in den Jahren 2010 und 2012. Der Kulturpreis der Stadt Kitzingen wurde ihm im Jahr 2012 verliehen.

Seit Januar 2014 ist Carl Friedrich Meyer Dekanatskantor in Ansbach und Organist an der Gumbertus- und an der Johanniskirche.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

08Jan/17
Gottesdienstchor „AnKlang“

Gottesdienstchor „AnKlang“ lädt zum Mitsingen ein

Gottesdienstchor „AnKlang“

Gottesdienstchor „AnKlang“

Jeden Mittwoch trifft sich der Chor „AnKlang“ im Gemeindezentrum St. Johannis von 18.00 – 19.00 Uhr zur Probe. Unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer üben die 17 Sängerinnen und Sänger Lieder, Choräle, Kanons und auch moderne Songs ein. Da der Chor sehr flexibel ist, können lang- und kurzfristige Auftritte bei den verschiedensten Gelegenheiten stattfinden. Ob Gottesdienste, musikalische Andachten, Gumbertusvesper, Ökumenisches Weihnachtsliedersingen… „AnKlang“ ist zur Stelle und wächst mit den musikalischen Aufgaben!

Über weiteren sängerischen Zuwachs freuen sich alle und laden herzlich zum Mitsingen und zu einer offenen, fröhlichen Gemeinschaft ein. Der Chor singt vierstimmig, so dass für jeden neuen Interessierten die richtige Stimmlage dabei ist!
Probieren Sie es doch mal aus…

Infos bei Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer:
Tel: 0981/9538108
cfm@an-klang.info

18Dez/16
ie Ansbacher Kantorei und das Ansbacher Kammerorchester

Kantatengottesdienst am 26. Dezember um 10.30 Uhr in St. Gumbertus

die Ansbacher Kantorei und das Ansbacher KammerorchesterAm 2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember 2016, findet um 10.30 Uhr in der St. Gumbertuskirche ein Kantatengottesdienst zum Weihnachtsfest statt.

Die Ansbacher Kantorei und das Ansbacher Kammerorchester musizieren unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer die Kantate Nr. 3 „Herrscher des Himmels“ aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Die Soloteile übernehmen Marianne Dressler (Sopran) und Tobias Freund (Bass). Der dritte Teil des Oratoriums  beschließt die eigentliche Geschichte der Weihnachtsnacht mit der Anbetung durch die Hirten im Stall zu Bethlehem. Die Kantate ist mit Trompeten, Flöten, Oboen und Streichern festlich besetzt.

Die Predigt hält Frau Regionalbischöfin Gisela Bornowski.

01Dez/16
Probe der Ansbacher Kantorei

Chorausflug der Ansbacher Kantorei

Stadtrundgang durch Coburg

Stadtrundgang durch Coburg

Am Samstag, dem 22. Oktober 2016 war es mal wieder so weit: Die Ansbacher Kantorei startete mit ihrem Kantor Carl-Friedrich Meyer zum jährlichen Chorausflug, der in diesem Jahr nach Oberfranken in den Großraum Coburg führte.

Unser erstes Ziel war das Europäische Glasmuseum in Rödental, das gegenüber der Orangerie von Schloss Rosenau im wunderschönen, weitläufigen englischen Schlosspark liegt. In diesem bezaubernden Schlosspark befindet sich das 2008 eröffnete Europäische Glasmuseum in einem Neubau mit mehr als 1200 qm Ausstellungsfläche über 3 Etagen. Das Untergeschoss beherbergt eine Studiensammlung Keramik mit der größten Präsentation moderner Keramik im süddeutschen Raum.

Im EG findet man Skulpturen und Installationen aus Glas von Künstlern aus aller Welt, vielfach ausgezeichnet, faszinierend und inspirierend – Berühren unter Androhung von Höchststrafen verboten! An der Rezeption kann aber jeder Interessent einzelne Elemente dieser Kunstwerke „begreifen“.

Skulpturen und Installationen aus Glas im Europäische Glasmuseum in Rödental

Skulpturen und Installationen aus Glas im Europäische Glasmuseum in Rödental

Ins Obergeschoss führt eine imposante Glastreppe und die interessierten Besucher erfahren Wissenswertes zur Herstellung von Glas und dessen Verarbeitung und können noch unglaublich viele gläserne Objekte bewundern. Wir alle waren uns einig, dass dieses Museum ein Highlight unseres Ausfluges war.

In Rödental war im bekannten Brauereigasthof Grosch (seit 1425 im Familienbesitz!) ein Raum für uns reserviert, in dem wir uns mit saisonalen fränkischen Gerichten zum Mittagessen verwöhnen lassen konnten.

Weiter ging die Fahrt nach Coburg, in eine wirklich interessante Stadt Oberfrankens, die adlige Geschichte, viele Kulturschätze, gute Wirtschaftsbedingungen, wunderschöne historische Gebäude und eine spannende Kunst- und Kulturlandschaft zu bieten hat. Ein von sachkundigen Chormitgliedern geführter Stadtrundgang brachte uns viele Coburger Sehenswürdigkeiten nahe und endete vorerst am Marktplatz an der Bude der berühmten, auf Kiefernzapfen gebratenen Coburger Bratwurst.

Solchermaßen frisch gestärkt ging es zum Schloss Ehrenburg, einer dreiflügeligen Schlossanlage, die im 19. Jahrhundert nach Entwürfen von Karl Schinkel ihr heutiges Aussehen im Stil der englischen Neugotik erhielt. Vervollständigt wird das Schlossensemble mit einer der bedeutendsten deutschen Parkanlagen durch den naheliegenden Theaterbau, den Hofgarten und die berühmte Veste, auf der seinerzeit Martin Luther für 6 Monate lebte.

Den Schluss – und Höhepunkt des Ausfluges bildete die Besichtigung der im Zuge der Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Mai 2016 wiedereröffneten Morizkirche, evangelische Hauptkirche der Stadt. Ein Kirchenvorsteher führte uns sachkundig durch den spätgotischen Hallenbau, der im18. Jhd. barockisiert wurde und dessen berühmtester Prediger Martin Luther im Jahr 1530 war.

Allgemein bewundert wurden das beeindruckende Alabasterepitaph aus dem 16.Jhd., ein historischer Taufstein, der kontrastierende, moderne mehrteilige und verwandelbare Holzaltar und die elegante Farbgebung der Kirche in edlem Hellgrau, lichtem Gelb und mattem Weiß – ein reizvoller Kontrast zur prunkvollen 1989 restaurierten reich vergoldeten Schuke-Orgel.

Als Dank für die Führung sang die Kantorei dem Kirchenvorsteher und etlichen Besuchern einige Lieder zum Abschluss dieses schönen Tages, ehe es mit dem Bus wieder zurück nach Ansbach ging, wo es noch ein gemeinsames Abendessen gab.

Wir alle danken der Gesamtkirchgemeinde für das Sponsoring des Busses und unserem Choristen Günther Klose mit seinem Orga-Team für die perfekte Vorbereitung und Organisation eines zwar feuchten, aber fröhlichen und informativen Chorausflug – und freuen uns aufs nächste Mal.

Brigitte Schäfer
Fotos: privat

16Nov/16

Kantoreiprobe des Stabat Mater – ein „Hör Inn“

Plakat3_Stabat-Mater_800pAm Samstag, den 19. November 2016 findet um 19.30 Uhr in der Gumbertuskirche die Aufführung des Oratoriums „Stabat mater“ von Carl Jenkins statt. Wir haben zwei kleine „Hör Inn“ aufgenommen, zum einen das „And the mother did weep“ (Achtung! Je nach Internetanbindung / DSL Geschwindigkeit beträgt die Ladezeit 1 bis 4 Minuten je nach Start-Klick!):

 

Zum anderen der Cantus Lactimosus:

 

09Nov/16
Regionalbischöfin Gisela Bornowski (links) ehrt Sigrid Stürmer (mittig) und Gerlinde Kiermeier (rechts)

Langjährige Mitglieder der Ansbacher Kantorei geehrt

Regionalbischöfin Gisela Bornowski (links) ehrt Sigrid Stürmer (mittig) und Gerlinde Kiermeier (rechts)

Regionalbischöfin Gisela Bornowski (links) ehrt Sigrid Stürmer (mittig) und Gerlinde Kiermeier (rechts)

Am 6. November 2016 wurden anlässlich des Kantatengottesdienstes zum Reformationsfest zwei langjährige Mitglieder der Ansbacher Kantorei durch Frau Regionalbischöfin Gisela Bornowski geehrt. Frau Sigrid Stürmer gehört der Kantorei seit 60 Jahren an, Frau Gerlinde Kiermeier seit 50 Jahren. Beide erhielten eine Ehrenurkunde des Verbandes evangelischer Chöre in Bayern sowie je eine goldene Anstecknadel für ihren treuen Dienst überreicht. Außerdem hatten die Chormitglieder für jede der beiden Sängerinnen ein Präsent besorgt, das ihnen in diesem Rahmen übergeben wurde.

Die Ansbacher Kantorei am 6. November 2016 in St. Gumbertus

Die Ansbacher Kantorei am 6. November 2016 in St. Gumbertus

Die Ansbacher Kantorei freut sich, dass die jahrzehntelange Tradition unter der Leitung von Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer erfolgreich fortgeführt wird und sie sich ein großes Publikum erworben hat.

Der nächste Auftritt der Kantorei im Rahmen eines Festgottesdienstes wird am 2. Weihnachtsfeiertag mit der Aufführung der 3. Kantate aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium sein. Die Gottesdienstbesucher dürfen sich darauf freuen.

Barbara Nachtrab

07Aug/16

ANKlang Programm August bis Dezember 2016 erschienen

Logo An.KlangWir freuen uns, den zweiten Teil des Kirchenmusikprogramms 2016 vorlegen zu können und laden Sie herzlich zu den vielfältigen Veranstaltungen ein.

Alle Angebote sowie Download des Programms als PDF finden Sie auf unserer Seite rund um die Konzertangebote.

Ein Dank an alle, die uns finanziell und durch ihre Mitarbeit unterstützen!

Ihre Dekanatskantoren Carl Friedrich Meyer und Ulrike Walch