Category Archives: Aktuell

06Mrz/17

Markus-Passion von Reinhard Keiser am Karfreitag in St. Gumbertus

Markus Passion 2017 in St. GumbertusAm Karfreitag, den 14. April 2017, findet um 15.00 Uhr eine musikalische Andacht zur Todesstunde Jesu in St. Gumbertus statt. Zur Aufführung gelangt die ca. einstündige Markus-Passion von Reinhard Keiser (1674-1739).

Es musizieren die Ansbacher Kantorei und das Orchester Capelle Onoldia unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer. Die solistischen Partien singen Silke Mändl (Sopran), Martha Jordan (Alt), Andreas Kalmach (Tenor) und Miroslav Stricevic (Bass). Der Eintritt ist frei.

Der Sachse Reinhard Keiser wirkte im Wesentlichen in Hamburg, wo zu seiner Zeit die wichtigste deutschsprachige Musikbühne Deutschlands war. Er ist wohl der fruchtbarste Opernkomponist, den Deutschland hervorbrachte. Mit mindestens 70 Opern hält er – jedenfalls der Zahl nach – den deutschen Rekord in dieser Disziplin. Reinhard Keisers hohes Ansehen spiegelt sich nicht zuletzt in der Wertschätzung, die ihm Bach entgegenbrachte, den es eine Zeit lang ebenfalls mächtig in die Musikmetropole Hamburg zog (Keiser seinerseits sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Leipziger Thomanerchor, den Bach später übernehmen sollte). Wiewohl eigentlich mehr ein Vertreter der stilistischen Gegenrichtung des „gebundenen Stiles“ brachte Bach Keisers Markuspassion mindestens drei Mal zur Aufführung (1712 in Weimar, 1726 und zwischen 1743 und 1748 in Leipzig). Dabei stellte er von dem Werk, wie damals üblich, eine eigene Version her, bei der die jeweiligen Erfordernisse und Gegebenheiten der Besetzung berücksichtigt wurden. In der Weimarer Fassung etwa fügte Bach zwei Choräle hinzu. Keisers Passion war in vieler Hinsicht das Vorbild für Bachs Passionen. Dies fällt bereits beim formalen Aufbau auf. Bach übernahm die Abfolge von Chören, Evangeliumserzählung, Arien und Chorälen. Auch in der Arientechnik und in der Behandlung der Rezitative gibt es Parallelen. Besonders deutlich ist dies bei den Jesus Worten, die bei Bach und Keiser mit einem weichen Streicher-Akkompagnato unterlegt sind. Auf Bach abgefärbt hat im Übrigen der Sinn des ausgewiesenen Theatermusikers Keiser für Dramaturgie.

08Jan/17
Gottesdienstchor „AnKlang“

Gottesdienstchor „AnKlang“ lädt zum Mitsingen ein

Gottesdienstchor „AnKlang“

Gottesdienstchor „AnKlang“

Jeden Mittwoch trifft sich der Chor „AnKlang“ im Gemeindezentrum St. Johannis von 18.00 – 19.00 Uhr zur Probe. Unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer üben die 17 Sängerinnen und Sänger Lieder, Choräle, Kanons und auch moderne Songs ein. Da der Chor sehr flexibel ist, können lang- und kurzfristige Auftritte bei den verschiedensten Gelegenheiten stattfinden. Ob Gottesdienste, musikalische Andachten, Gumbertusvesper, Ökumenisches Weihnachtsliedersingen… „AnKlang“ ist zur Stelle und wächst mit den musikalischen Aufgaben!

Über weiteren sängerischen Zuwachs freuen sich alle und laden herzlich zum Mitsingen und zu einer offenen, fröhlichen Gemeinschaft ein. Der Chor singt vierstimmig, so dass für jeden neuen Interessierten die richtige Stimmlage dabei ist!
Probieren Sie es doch mal aus…

Infos bei Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer:
Tel: 0981/9538108
cfm@an-klang.info

01Dez/16
Probe der Ansbacher Kantorei

Chorausflug der Ansbacher Kantorei

Stadtrundgang durch Coburg

Stadtrundgang durch Coburg

Am Samstag, dem 22. Oktober 2016 war es mal wieder so weit: Die Ansbacher Kantorei startete mit ihrem Kantor Carl-Friedrich Meyer zum jährlichen Chorausflug, der in diesem Jahr nach Oberfranken in den Großraum Coburg führte.

Unser erstes Ziel war das Europäische Glasmuseum in Rödental, das gegenüber der Orangerie von Schloss Rosenau im wunderschönen, weitläufigen englischen Schlosspark liegt. In diesem bezaubernden Schlosspark befindet sich das 2008 eröffnete Europäische Glasmuseum in einem Neubau mit mehr als 1200 qm Ausstellungsfläche über 3 Etagen. Das Untergeschoss beherbergt eine Studiensammlung Keramik mit der größten Präsentation moderner Keramik im süddeutschen Raum.

Im EG findet man Skulpturen und Installationen aus Glas von Künstlern aus aller Welt, vielfach ausgezeichnet, faszinierend und inspirierend – Berühren unter Androhung von Höchststrafen verboten! An der Rezeption kann aber jeder Interessent einzelne Elemente dieser Kunstwerke „begreifen“.

Skulpturen und Installationen aus Glas im Europäische Glasmuseum in Rödental

Skulpturen und Installationen aus Glas im Europäische Glasmuseum in Rödental

Ins Obergeschoss führt eine imposante Glastreppe und die interessierten Besucher erfahren Wissenswertes zur Herstellung von Glas und dessen Verarbeitung und können noch unglaublich viele gläserne Objekte bewundern. Wir alle waren uns einig, dass dieses Museum ein Highlight unseres Ausfluges war.

In Rödental war im bekannten Brauereigasthof Grosch (seit 1425 im Familienbesitz!) ein Raum für uns reserviert, in dem wir uns mit saisonalen fränkischen Gerichten zum Mittagessen verwöhnen lassen konnten.

Weiter ging die Fahrt nach Coburg, in eine wirklich interessante Stadt Oberfrankens, die adlige Geschichte, viele Kulturschätze, gute Wirtschaftsbedingungen, wunderschöne historische Gebäude und eine spannende Kunst- und Kulturlandschaft zu bieten hat. Ein von sachkundigen Chormitgliedern geführter Stadtrundgang brachte uns viele Coburger Sehenswürdigkeiten nahe und endete vorerst am Marktplatz an der Bude der berühmten, auf Kiefernzapfen gebratenen Coburger Bratwurst.

Solchermaßen frisch gestärkt ging es zum Schloss Ehrenburg, einer dreiflügeligen Schlossanlage, die im 19. Jahrhundert nach Entwürfen von Karl Schinkel ihr heutiges Aussehen im Stil der englischen Neugotik erhielt. Vervollständigt wird das Schlossensemble mit einer der bedeutendsten deutschen Parkanlagen durch den naheliegenden Theaterbau, den Hofgarten und die berühmte Veste, auf der seinerzeit Martin Luther für 6 Monate lebte.

Den Schluss – und Höhepunkt des Ausfluges bildete die Besichtigung der im Zuge der Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Mai 2016 wiedereröffneten Morizkirche, evangelische Hauptkirche der Stadt. Ein Kirchenvorsteher führte uns sachkundig durch den spätgotischen Hallenbau, der im18. Jhd. barockisiert wurde und dessen berühmtester Prediger Martin Luther im Jahr 1530 war.

Allgemein bewundert wurden das beeindruckende Alabasterepitaph aus dem 16.Jhd., ein historischer Taufstein, der kontrastierende, moderne mehrteilige und verwandelbare Holzaltar und die elegante Farbgebung der Kirche in edlem Hellgrau, lichtem Gelb und mattem Weiß – ein reizvoller Kontrast zur prunkvollen 1989 restaurierten reich vergoldeten Schuke-Orgel.

Als Dank für die Führung sang die Kantorei dem Kirchenvorsteher und etlichen Besuchern einige Lieder zum Abschluss dieses schönen Tages, ehe es mit dem Bus wieder zurück nach Ansbach ging, wo es noch ein gemeinsames Abendessen gab.

Wir alle danken der Gesamtkirchgemeinde für das Sponsoring des Busses und unserem Choristen Günther Klose mit seinem Orga-Team für die perfekte Vorbereitung und Organisation eines zwar feuchten, aber fröhlichen und informativen Chorausflug – und freuen uns aufs nächste Mal.

Brigitte Schäfer
Fotos: privat

16Nov/16

Kantoreiprobe des Stabat Mater – ein „Hör Inn“

Plakat3_Stabat-Mater_800pAm Samstag, den 19. November 2016 findet um 19.30 Uhr in der Gumbertuskirche die Aufführung des Oratoriums „Stabat mater“ von Carl Jenkins statt. Wir haben zwei kleine „Hör Inn“ aufgenommen, zum einen das „And the mother did weep“ (Achtung! Je nach Internetanbindung / DSL Geschwindigkeit beträgt die Ladezeit 1 bis 4 Minuten je nach Start-Klick!):

 

Zum anderen der Cantus Lactimosus:

 

09Nov/16
Regionalbischöfin Gisela Bornowski (links) ehrt Sigrid Stürmer (mittig) und Gerlinde Kiermeier (rechts)

Langjährige Mitglieder der Ansbacher Kantorei geehrt

Regionalbischöfin Gisela Bornowski (links) ehrt Sigrid Stürmer (mittig) und Gerlinde Kiermeier (rechts)

Regionalbischöfin Gisela Bornowski (links) ehrt Sigrid Stürmer (mittig) und Gerlinde Kiermeier (rechts)

Am 6. November 2016 wurden anlässlich des Kantatengottesdienstes zum Reformationsfest zwei langjährige Mitglieder der Ansbacher Kantorei durch Frau Regionalbischöfin Gisela Bornowski geehrt. Frau Sigrid Stürmer gehört der Kantorei seit 60 Jahren an, Frau Gerlinde Kiermeier seit 50 Jahren. Beide erhielten eine Ehrenurkunde des Verbandes evangelischer Chöre in Bayern sowie je eine goldene Anstecknadel für ihren treuen Dienst überreicht. Außerdem hatten die Chormitglieder für jede der beiden Sängerinnen ein Präsent besorgt, das ihnen in diesem Rahmen übergeben wurde.

Die Ansbacher Kantorei am 6. November 2016 in St. Gumbertus

Die Ansbacher Kantorei am 6. November 2016 in St. Gumbertus

Die Ansbacher Kantorei freut sich, dass die jahrzehntelange Tradition unter der Leitung von Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer erfolgreich fortgeführt wird und sie sich ein großes Publikum erworben hat.

Der nächste Auftritt der Kantorei im Rahmen eines Festgottesdienstes wird am 2. Weihnachtsfeiertag mit der Aufführung der 3. Kantate aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium sein. Die Gottesdienstbesucher dürfen sich darauf freuen.

Barbara Nachtrab

26Jul/16
Der Behringershof

Beringershof-Serenade am 29. Juli 2016 entfällt

Der Behringershof

Der Behringershof

Die für Freitag, 29. Juli 2016 um 19.00 Uhr im Beringershof angesetzte musikalische Serenade entfällt.

Die Kirchengemeinde St. Gumbertus bittet um Verständnis, dass diese Benefizveranstaltung aufgrund der aktuellen Situation nach den Vorkommnissen bei den Ansbach Open abgesagt wird.

Ein neuer Termin wird zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

12Apr/14

Lust auf die Königin der Instrumente?

Orgelprospekt der Wiegleb-Orgel in St. Gumbertus

Orgelprospekt der Wiegleb-Orgel in St. Gumbertus

Wer Interesse hat, dieses Instrument zu erlernen, egal ob noch jung oder schon älter, kann sich gerne bei den Dekanatskantoren informieren.

Eine gute Voraussetzung, aber nicht zwingend erforderlich, sind Vorkenntnisse am Klavier.

Weitere Infos bei Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer 0981/ 9538108 oder Dekanatskantorin Ulrike Walch 0981/ 97788351.