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22Mrz/17
Flügel

Kleines Einweihungskonzert des Flügels im Renaissance-Saal

FlügelSeit kurzem ist die Kirchengemeinde St. Gumbertus Eigentümerin eines Flügels aus dem Musikhaus Fricke. Durch Zuschüsse der Fricke-Stiftung, der Gesamtkirchengemeinde und der Gemeinde St. Gumbertus steht nun im Renaissance-Saal des Gemeindezentrums ein schönes Instrument für Liedbegleitung, Probenarbeit und Konzerte zur Verfügung.

Am Sonntag, den 9. April 2017 findet im Renaissance-Saal ein Einweihungskonzert mit zwei Programmpunkten um 17.00 Uhr statt.

Ulrike Walch und die Sängerin Marianne Dreßler bringen Lieder von Robert Schumann, u.a., zu Gehör.

Carl Friedrich Meyer und Norbert Herrmann (Ansbacher Kammerorchester) musizieren Violinsonaten von Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Friedrich Händel.

Im Anschluss an das gut einstündige Konzert sind die Besucher eingeladen, mit einem Glas Sekt auf den Flügel anzustoßen.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden zur Deckung der Kosten erbeten.

06Mrz/17
Matthias Grünert, Frauenkirche Dresden

Mittagskonzert mit Matthias Grünert am 19. April 2017

Matthias Grünert, Frauenkirche Dresden

Matthias Grünert, Kantor der Frauenkirche Dresden

Am Mittwoch, den 19. April 2017 spielt der Dresdner Kantor Matthias Grünert ein Orgelkonzert um 12.00 Uhr im Rahmen seiner Orgeltour in St. Gumbertus. An der Wiegleb-Orgel musiziert er Kompositionen von Johann Sebastian Bach.

Matthias Grünert wurde in Nürnberg geboren und war Mitglied des Windsbacher Knabenchor. Er studierte Kirchenmusik A, Gesang und Orgel in Bayreuth und Lübeck. Meisterkurse folgten bei namhaften Organisten wie F. Tagliavini, J. Laukvik, M. Radulescu. Er ist Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe. Ab 2000 war er als Stadt- und Kreiskantor in Greiz tätig und brachte dort das gesamte Orgelwerk Bachs zur Aufführung.

2004 wurde er als erster Kantor der Dresdner Frauenkirche berufen und trat dieses Amt 2005 an. Seitdem ist er dort künstlerisch verantwortlich für die gesamte Kirchenmusik. Er gründete den Chor und den Kammerchor der Frauenkirche sowie das „ensemble frauenkirche“.

Rege Konzerttätigkeit als Organist, Dirigent und mit den Chören und dem ensemble Frauenkirche im In- und Ausland, Lehrtätigkeit, zahlreiche CD-Einspielungen u.a. bei Sony, Berlin Classics und Rondeau sowie Fernseh- und Rundfunk- Aufnahmen dokumentieren sein musikalisches Wirken.

06Mrz/17

Markus-Passion von Reinhard Keiser am Karfreitag in St. Gumbertus

Markus Passion 2017 in St. GumbertusAm Karfreitag, den 14. April 2017, findet um 15.00 Uhr eine musikalische Andacht zur Todesstunde Jesu in St. Gumbertus statt. Zur Aufführung gelangt die ca. einstündige Markus-Passion von Reinhard Keiser (1674-1739).

Es musizieren die Ansbacher Kantorei und das Orchester Capelle Onoldia unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer. Die solistischen Partien singen Silke Mändl (Sopran), Martha Jordan (Alt), Andreas Kalmach (Tenor) und Miroslav Stricevic (Bass). Der Eintritt ist frei.

Der Sachse Reinhard Keiser wirkte im Wesentlichen in Hamburg, wo zu seiner Zeit die wichtigste deutschsprachige Musikbühne Deutschlands war. Er ist wohl der fruchtbarste Opernkomponist, den Deutschland hervorbrachte. Mit mindestens 70 Opern hält er – jedenfalls der Zahl nach – den deutschen Rekord in dieser Disziplin. Reinhard Keisers hohes Ansehen spiegelt sich nicht zuletzt in der Wertschätzung, die ihm Bach entgegenbrachte, den es eine Zeit lang ebenfalls mächtig in die Musikmetropole Hamburg zog (Keiser seinerseits sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Leipziger Thomanerchor, den Bach später übernehmen sollte). Wiewohl eigentlich mehr ein Vertreter der stilistischen Gegenrichtung des „gebundenen Stiles“ brachte Bach Keisers Markuspassion mindestens drei Mal zur Aufführung (1712 in Weimar, 1726 und zwischen 1743 und 1748 in Leipzig). Dabei stellte er von dem Werk, wie damals üblich, eine eigene Version her, bei der die jeweiligen Erfordernisse und Gegebenheiten der Besetzung berücksichtigt wurden. In der Weimarer Fassung etwa fügte Bach zwei Choräle hinzu. Keisers Passion war in vieler Hinsicht das Vorbild für Bachs Passionen. Dies fällt bereits beim formalen Aufbau auf. Bach übernahm die Abfolge von Chören, Evangeliumserzählung, Arien und Chorälen. Auch in der Arientechnik und in der Behandlung der Rezitative gibt es Parallelen. Besonders deutlich ist dies bei den Jesus Worten, die bei Bach und Keiser mit einem weichen Streicher-Akkompagnato unterlegt sind. Auf Bach abgefärbt hat im Übrigen der Sinn des ausgewiesenen Theatermusikers Keiser für Dramaturgie.

24Feb/17
Passion - Altar in der Schwanenritterkapelle

Passionsandachten 2017 in St. Johannis und St. Gumbertus

Passion - Altar in der SchwanenritterkapellePassion im Spiegel der Reformation

Am Aschermittwoch, 1. März beginnen die Passionsandachten immer zur Mittagsstunde in der St. Johanniskirche um 12.00 Uhr. Bis zum Mittwoch vor Palmsonntag wird die Passion Jesu und ihre Bedeutung für das Leben heute im Mittelpunkt dieser kurzen Mittagsandachten, an denen auch Orgelmusik erklingen wird, stehen.

Die Passionsgottesdienste beginnen in St. Gumbertus am 10. März um 18.00 Uhr. Diesen Gottesdienst wir Frau Pfarrerin Susanne Marquardt halten. Musikalisch wird er von der Ansbacher Kantorei unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer musikalisch mitgestaltet.

Am 17. März ist der nächste Passionsgottesdienst. Predigt: Pfarrer Dr. Kuhn, musikalische Gestaltung: Ulrike Koch.

Den Passionsgottesdienst am 24. März werden Pfarrer Thomas Meister und Kantor Carl Friedrich Meyer gestalten.

Am 31. März wird Vikarin Mona Böhm predigen und Ulrike Walch Orgel spielen. Der Frauenchor „Cantamus“ singt unter der Leitung von Sabine Rusam.

Der letzte Passionsgottesdienst ist am 7. April. Predigt: Pfarrerin Heike Stillerich, Musik: Gottesdienstchor „AnKlang“ unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer.

Die Passionsgottesdienste in St. Gumbertus finden jeweils um 18.00 Uhr in der großen Kirche statt.

01Feb/17

„Trumpin`all over the world“ in Sommersdorf am 17. März 2017

Am Freitag, den 17. März 2017 findet um 17.00 Uhr ein Konzert für Trompete, Orgel und Schlagzeug in der Schlosskirche Sommersdorf statt.

Im ersten Block musizieren die beiden Ansbacher Johannes Stürmer (Trompete) und Carl Friedrich Meyer (Orgel) von der Empore barocke und romantische Musik u.a. von Georg Friedrich Telemann, Antonio Baldassare und Edvard Elgar.  Beim zweiten Teil ergänzt der Dombühler Pfarrer Klaus Lindner das Duo am Schlagzeug. Zu dritt wechseln sie im Chorraum die musikalische Stilrichtung  und geben Gospels und Evergreens zum Besten.

Johannes Stürmer

Johannes Stürmer

Johannes Stürmer wurde 1966 in Ansbach geboren. Seine musikalische Tätigkeit begann er 1981 im CVJM Posaunenchor Ansbach bei seinem Vater. Nach der Teilnahme an zahlreichen Workshops mit Jean-Francois Michel, Friedemann Immer, Posaunenquartett Slokar, Mnozil Brass, Richard Giangiulio, Joachim Kunze, Karl Hanspeter, Rüdiger Baldauf und andereren ist er mittlerweile ein gefragter Solist.

Er ist Mitglied des Auswahlchores des Verbandes Evangelischer Posaunenchöre in Bayern „Gloria Brass“, Dozent bei Kursen, Leiter des CVJM-Posaunenchores Ansbach, Mitglied bei Hohenlohe Brass, Onoldia Brass und den Ansbacher Hoftrompetern und 1. Trompeter in der Abbeyroad Bigband. Neben Konzerten mit Rudolf Lutz (St. Gallen) und dem Windsbacher Knabenchor unter Leitung von Karl-Friedrich Behringer und Martin Lehmann sowie jährlichen symphonischen Konzerten mit dem Ansbacher Kammerorchester unter Andreas Weiss, Reinmar Neuner und weiteren Dirigenten führten ihn zahlreiche Konzertreisen durch Deutschland und Frankreich.

Carl Friedrich Meyer, Foto: Sigrid Schüßler

Carl Friedrich Meyer, Foto: Sigrid Schüßler

Carl Friedrich Meyer studierte Kirchenmusik an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth und legte 1998 die A-Prüfung ab. Nach dem Praxisjahr bei KMD Klaus Wedel in Roth war er bis November 2007 Dekanatskantor an der St. Johanniskirche in Forchheim. Dort leitete er verschiedene Chöre und führte in Kooperation mit anderen regionalen Chören bedeutende Oratorien der Chor-und Orchesterliteratur in verschiedenen Kirchen des Landkreises auf. 2000 gründete Meyer den Kammerchor „Sonoritè“ zur Aufführung von anspruchsvoller A-cappella Musik.

Ab Dezember 2007 hatte Carl Friedrich Meyer die Dekanatskantorenstelle an der Stadtkirche in Kitzingen inne. Als Leiter der Paul-Eber-Kantorei brachte er u.a. die „Johannes-Passion“ von Bach oder den „Messias“ von Händel zur Aufführung. Musikalische Höhepunkte waren die Aufführung der „Carmina Burana“ von Orff im Rahmen des Stadtfestes 2009 und die Gala des Stadtmarketing-Vereins Kitzingen „Klassik Rockt!“ in den Jahren 2010 und 2012. Der Kulturpreis der Stadt Kitzingen wurde ihm im Jahr 2012 verliehen.

Seit Januar 2014 ist Carl Friedrich Meyer Dekanatskantor in Ansbach und Organist an der Gumbertus- und an der Johanniskirche.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

08Jan/17
Gottesdienstchor „AnKlang“

Gottesdienstchor „AnKlang“ lädt zum Mitsingen ein

Gottesdienstchor „AnKlang“

Gottesdienstchor „AnKlang“

Jeden Mittwoch trifft sich der Chor „AnKlang“ im Gemeindezentrum St. Johannis von 18.00 – 19.00 Uhr zur Probe. Unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer üben die 17 Sängerinnen und Sänger Lieder, Choräle, Kanons und auch moderne Songs ein. Da der Chor sehr flexibel ist, können lang- und kurzfristige Auftritte bei den verschiedensten Gelegenheiten stattfinden. Ob Gottesdienste, musikalische Andachten, Gumbertusvesper, Ökumenisches Weihnachtsliedersingen… „AnKlang“ ist zur Stelle und wächst mit den musikalischen Aufgaben!

Über weiteren sängerischen Zuwachs freuen sich alle und laden herzlich zum Mitsingen und zu einer offenen, fröhlichen Gemeinschaft ein. Der Chor singt vierstimmig, so dass für jeden neuen Interessierten die richtige Stimmlage dabei ist!
Probieren Sie es doch mal aus…

Infos bei Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer:
Tel: 0981/9538108
cfm@an-klang.info

18Dez/16
ie Ansbacher Kantorei und das Ansbacher Kammerorchester

Kantatengottesdienst am 26. Dezember um 10.30 Uhr in St. Gumbertus

die Ansbacher Kantorei und das Ansbacher KammerorchesterAm 2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember 2016, findet um 10.30 Uhr in der St. Gumbertuskirche ein Kantatengottesdienst zum Weihnachtsfest statt.

Die Ansbacher Kantorei und das Ansbacher Kammerorchester musizieren unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer die Kantate Nr. 3 „Herrscher des Himmels“ aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Die Soloteile übernehmen Marianne Dressler (Sopran) und Tobias Freund (Bass). Der dritte Teil des Oratoriums  beschließt die eigentliche Geschichte der Weihnachtsnacht mit der Anbetung durch die Hirten im Stall zu Bethlehem. Die Kantate ist mit Trompeten, Flöten, Oboen und Streichern festlich besetzt.

Die Predigt hält Frau Regionalbischöfin Gisela Bornowski.

01Dez/16
Probe der Ansbacher Kantorei

Chorausflug der Ansbacher Kantorei

Stadtrundgang durch Coburg

Stadtrundgang durch Coburg

Am Samstag, dem 22. Oktober 2016 war es mal wieder so weit: Die Ansbacher Kantorei startete mit ihrem Kantor Carl-Friedrich Meyer zum jährlichen Chorausflug, der in diesem Jahr nach Oberfranken in den Großraum Coburg führte.

Unser erstes Ziel war das Europäische Glasmuseum in Rödental, das gegenüber der Orangerie von Schloss Rosenau im wunderschönen, weitläufigen englischen Schlosspark liegt. In diesem bezaubernden Schlosspark befindet sich das 2008 eröffnete Europäische Glasmuseum in einem Neubau mit mehr als 1200 qm Ausstellungsfläche über 3 Etagen. Das Untergeschoss beherbergt eine Studiensammlung Keramik mit der größten Präsentation moderner Keramik im süddeutschen Raum.

Im EG findet man Skulpturen und Installationen aus Glas von Künstlern aus aller Welt, vielfach ausgezeichnet, faszinierend und inspirierend – Berühren unter Androhung von Höchststrafen verboten! An der Rezeption kann aber jeder Interessent einzelne Elemente dieser Kunstwerke „begreifen“.

Skulpturen und Installationen aus Glas im Europäische Glasmuseum in Rödental

Skulpturen und Installationen aus Glas im Europäische Glasmuseum in Rödental

Ins Obergeschoss führt eine imposante Glastreppe und die interessierten Besucher erfahren Wissenswertes zur Herstellung von Glas und dessen Verarbeitung und können noch unglaublich viele gläserne Objekte bewundern. Wir alle waren uns einig, dass dieses Museum ein Highlight unseres Ausfluges war.

In Rödental war im bekannten Brauereigasthof Grosch (seit 1425 im Familienbesitz!) ein Raum für uns reserviert, in dem wir uns mit saisonalen fränkischen Gerichten zum Mittagessen verwöhnen lassen konnten.

Weiter ging die Fahrt nach Coburg, in eine wirklich interessante Stadt Oberfrankens, die adlige Geschichte, viele Kulturschätze, gute Wirtschaftsbedingungen, wunderschöne historische Gebäude und eine spannende Kunst- und Kulturlandschaft zu bieten hat. Ein von sachkundigen Chormitgliedern geführter Stadtrundgang brachte uns viele Coburger Sehenswürdigkeiten nahe und endete vorerst am Marktplatz an der Bude der berühmten, auf Kiefernzapfen gebratenen Coburger Bratwurst.

Solchermaßen frisch gestärkt ging es zum Schloss Ehrenburg, einer dreiflügeligen Schlossanlage, die im 19. Jahrhundert nach Entwürfen von Karl Schinkel ihr heutiges Aussehen im Stil der englischen Neugotik erhielt. Vervollständigt wird das Schlossensemble mit einer der bedeutendsten deutschen Parkanlagen durch den naheliegenden Theaterbau, den Hofgarten und die berühmte Veste, auf der seinerzeit Martin Luther für 6 Monate lebte.

Den Schluss – und Höhepunkt des Ausfluges bildete die Besichtigung der im Zuge der Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Mai 2016 wiedereröffneten Morizkirche, evangelische Hauptkirche der Stadt. Ein Kirchenvorsteher führte uns sachkundig durch den spätgotischen Hallenbau, der im18. Jhd. barockisiert wurde und dessen berühmtester Prediger Martin Luther im Jahr 1530 war.

Allgemein bewundert wurden das beeindruckende Alabasterepitaph aus dem 16.Jhd., ein historischer Taufstein, der kontrastierende, moderne mehrteilige und verwandelbare Holzaltar und die elegante Farbgebung der Kirche in edlem Hellgrau, lichtem Gelb und mattem Weiß – ein reizvoller Kontrast zur prunkvollen 1989 restaurierten reich vergoldeten Schuke-Orgel.

Als Dank für die Führung sang die Kantorei dem Kirchenvorsteher und etlichen Besuchern einige Lieder zum Abschluss dieses schönen Tages, ehe es mit dem Bus wieder zurück nach Ansbach ging, wo es noch ein gemeinsames Abendessen gab.

Wir alle danken der Gesamtkirchgemeinde für das Sponsoring des Busses und unserem Choristen Günther Klose mit seinem Orga-Team für die perfekte Vorbereitung und Organisation eines zwar feuchten, aber fröhlichen und informativen Chorausflug – und freuen uns aufs nächste Mal.

Brigitte Schäfer
Fotos: privat